Das Immobiliengutachten

Erfahren Sie hier, welche Einflüsse bei einem Immobiliengutachten wichtig sind.

 

Die verschiedenen Bereiche wirken sich auf den letztendlich ermittelt Wert der Immobilie aus. Je besser die jeweiligen Werte sind, desto höher fällt der Wert Ihrer Immobilie aus. Bestimmte Faktoren wie die Lage, lassen sich im Nachgang natürlich schwer verändern. Jedoch gibt es auch Sachen, die Sie selber beinflussen können, um den Wert Ihrer Immobilie zu steigern.

 

Auf der folgenden Seite finden Sie alles wichtige rund um das Gutachten.

 

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Bodenrichtwerte

Ein Grundpfeiler des Immobiliengutachtens

 

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert, der dabei hilft, den Wert einer Immobilie zu ermitteln. Als Basis dienen unter anderem die regionalen Kaufpreise aus den getätigten Transaktionen innerhalb von zwei Jahren.

 

Der Stichtag dafür war bislang der 31. Dezember eines jeden geraden Jahres – zuletzt zum Jahr 2020. Durch die Grundsteuerreform wurde eine außerplanmäßige Neuermittlung nötig und mit dem 1. Januar ein neuer gesetzlich festgeschriebener Stichtag festgesetzt. Beginn: 1. Januar 2022.

 

 

Wie wird der Bodenrichtwert ermittelt?

 

Der Bodenrichtwert wird von dem jeweiligen Gutachterausschuss einer Stadt oder einer Gemeinde anhand der tatsächlich stattgefundenen Verkäufe in einem bestimmten Zeitraum ermittelt. Die Daten erhalten die Gutachter von den Notaren anhand einer Kopie sämtlicher Kaufverträge. Die Kaufpreise werden addiert und daraus ein Durchschnitt ermittelt, der in den Bodenrichtwertkarten bzw. Bodenrichtwerttabellen für den entsprechenden Bereich festgehalten werden.

 

In die Berechnung fließen noch verschiedene Faktoren wie die Lage, Erschließungsgrad, Bebauungsmöglichkeiten und die Grundstücksform bzw. -größe mit ein. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob ein Grundstück bebaut ist oder nicht. Es wird so getan, als wäre es unbebaut.

 

Der Bodenrichtwert ist die Grundlage, um den Bodenwert eines Grundstücks festzustellen. Er hilft bei der Bestimmung des Grundstückspreises.

 

Den Bodenwert erhält man, indem man den Bodenrichtwert mit der Quadratmeteranzahl multipliziert: Bodenrichtwert (€ pro m²) x Grundstücksfläche (m²) = Bodenwert (€)

 

Der Bodenrichtwert ist nur ein Faktor, um den Wert einer Immobilie zu ermitteln. Da er vor allem die Vergangenheit widerspiegelt, ist es unabdingbar, sich von einem Experten beraten zu lassen. Unsere Partner Gutachter führen für Sie nach Erteilung eines Maklerauftrags professionell eine Immobilienbewertung durch. Und als Dank, dass Sie uns mit dem Verkauf Ihrer Immobilie betrauen, gibt es das Gutachten für Sie Kostenlos. Sparen Sie somit mehrere Tausend Euro!
 

Aktuelle Bodenrichtwerte für Krefeld 2025

 

Die Bodenrichtwerte für Krefeld wurden zum Stichtag am 01.01.2025 ermittelt und am 06.02.2025 vom Gutachterausschuss veröffentlicht. Bei den dargestellten Werten handelt es sich um gebietstypische Durchschnittswerte. Individuelle Grundstücke können aufgrund spezifischer Merkmale wie Lage, Zuschnitt, Erschließungszustand oder Bodenbeschaffenheit von diesen Werten abweichen.

 

Mit einem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 313 €/m² dieses Jahr und einer Veränderung von 9 €/m² gegenüber dem Vorjahr bei 304 €/m², erfährt der Bodenrichtwert einen Anstieg von 3%.

 

Der höchste Bodenrichtwert befindet sich im Stadtteil Cracau mit einem Wert von knapp 521 €/m². Danach folgen die Stadtteile Bockum mit 490 €/m² und Stadtmitte mit 469 €/m²

 

Der niedrigste Bodenrichtwert befindet sich im Ortsteil Gellep-Stratum mit 230 €/m². Gegenüber dem teuersten Stadtteil (Cracau) beträgt die Differenz im Durchschnitt ca. -55%. Traar-Hülser Berg (234 €/m²) und Hüls (256 €/m²) stehen ebenfalls ganz unten auf der Liste. 

 

Die Bodenrichtwerte in Krefeld werden in einem jährlichen Rhythmus veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026 werden daher planungsgemäß zwischen März und Juni 2026 bekanntgegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sind die Grundstückspreise in Krefeld mit den aktuellen Bodenrichtwerten gleichzusetzen?

 

Die Grundstückspreise in Krefeld sind nicht mit den Bodenrichtwerten für Krefeld gleichzusetzen. Grundstückspreise beziehen sich in der Regel auf die tatsächlichen Verkaufspreise von Grundstücken, die auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden.

 

Grundstückspreise sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage sowie von individuellen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern zu einem bestimmten Zeitpunkt.

 

Sie können stark variieren, abhängig von spezifischen Faktoren wie Lage, Größe, Nutzbarkeit, Zustand des Grundstücks, Immobilie und aktuellen Marktbedingungen. Daher spiegeln Grundstückspreise die realen, aktuellen Marktwerte wider und können sich kurzfristig ändern.

 

Bodenrichtwerte hingegen sind Durchschnittswerte, die von den lokalen Gutachterausschüssen auf Basis von historischen Kaufpreisen in den meisten Fällen jährlich berechnet werden. Allerdings dienen diese eher als Orientierungshilfe für die Wertermittlung und sind weniger volatil als die tatsächlichen Grundstückspreise, da sie auf einer Vielzahl von Transaktionen basieren und somit Durchschnittswerte darstellen.

 

 

Ist der Bodenrichtwert für die Grundsteuer in Krefeld notwendig?


 

Seit Juni 2022 muss die Grundsteuererklärung für Immobilienbesitzer abgegeben werden. Für Immobilien, die sich in Krefeld befinden, wird die Grundsteuererklärung auf Basis des Bodenrichtwerts des entsprechenden Jahres erstellt.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite für Bodenrichtwerte in Deutschland:

 

https://www.bodenrichtwerte-deutschland.de

 

oder 

 

https://www.borisportal.de/bodenrichtwert/krefeld 

Der Energieausweis

Der Energieausweis für Ihr Haus – Der Schlüssel zum erfolgreichen Immobilienverkauf

 

Verkaufen Sie Ihr Haus mit einem professionellen Energieausweis und steigern Sie die Attraktivität für potenzielle Käufer und es ist gesetzlich vorgeschrieben!

 

Ein professioneller und korrekter Energieausweis für Ihr Haus oder Ihre Wohnung ist ein entscheidender Faktor, wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen möchten. Er zeigt potenziellen Käufern die Energieeffizienz Ihrer Immobilie und ist oft ausschlaggebend für die Kaufentscheidung. Ohne einen gültigen Energieausweis dürfen Sie Ihr Haus nicht offiziell anbieten.

 

Wir unterstützen wir Sie bei allen Schritten des Verkaufsprozesses – von der Wertermittlung bis hin zur Verkaufsabwicklung. Dabei stellen wir sicher, dass alle erforderlichen Dokumente, einschließlich des Energieausweises, vorliegen.

 

 

 

Was ist der Energieausweis und warum ist er wichtig?

 

Ein Energieausweis ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Dokument, das Auskunft über den energetischen Zustand Ihrer Immobilie gibt.

 

Der Energieausweis bewertet den Energiestandard eines Gebäudes. Er bietet Immobilienkäufern- oder Mietern eine erste Orientierung zu den möglichen Energiekosten einer Immobilie. Mittlerweile ist der Energieausweis Pflicht bei nahezu allen Immobilien, die verkauft oder vermietet werden (betroffen sind die meisten Wohn- und Nichtwohngebäude). Geregelt ist das im Gebäudeenergiegesetz (GEG), das am 1.11.2020 in Kraft getreten ist und die Energieeinsparverordnung (EnEV) abgelöst hat.

 

Seit 1.5.2021 gelten verschärfte Regeln für den Energieausweis von bestehenden Wohngebäuden. Neu ausgestellte Energieausweise müssen seitdem zusätzliche Angaben zur energetischen Bewertung der Immobilien enthalten, u.a. auch Angaben zur CO2-Emissionen.

 

Der Energieausweis muss für die Gültigkeitsdauer von 10 Jahren ausgestellt werden.

 

 

Es gibt zwei Hauptarten von Energieausweisen:

 

  • Verbrauchsausweis: 

Dieser basiert auf dem tatsächlichen Energieverbrauch der Bewohner.

 

Der Verbrauchsausweis ist eine vereinfachte Form des Energieausweises, die den tatsächlichen Energieverbrauch einer Immobilie darstellt. Er basiert auf den Energieverbrauchsdaten für Heizung und Warmwasser der letzten drei Jahre, die der Bewohner oder Eigentümer bereitstellt. Diese Art von Ausweis ist besonders für Gebäude geeignet, die über eine zentrale Heizung verfügen und deren Verbrauchsdaten leicht zugänglich sind. Die Qualität von Gebäudehülle und Anlagentechnik fällt beim Verbrauchsausweis nicht ins Gewicht. Gemessen wird lediglich, was verbraucht wurde.

 

Der Verbrauchsausweis ist vor allem für Mehrfamilienhäuser und ältere Gebäude mit mehr als fünf Wohneinheiten zulässig. Er bietet eine günstige und schnelle Möglichkeit, die energetische Qualität eines Hauses darzustellen, ohne eine genaue Analyse der baulichen Gegebenheiten durchzuführen.

 

Ein großer Vorteil des Verbrauchsausweises ist, dass er in der Regel für weniger als 100 Euro erhältlich ist. Er eignet sich vor allem dann, wenn der Energieverbrauch der Bewohner recht stabil ist und keine größeren Renovierungen geplant sind.

 

  • Bedarfsausweis: 

Er analysiert die energetische Qualität des Gebäudes auf Basis der Bauweise und der Heizungsanlage.

 

Der Bedarfsausweis ist eine detaillierte und umfassendere Form des Energieausweises. Im Gegensatz zum Verbrauchsausweis basiert der Bedarfsausweis nicht auf den tatsächlichen Verbrauchsdaten, sondern auf einer technischen Analyse des Gebäudes. Dabei werden Faktoren wie die Bausubstanz, die Dämmung, das Heizsystem und die Fenster berücksichtigt, um den theoretischen Energiebedarf des Gebäudes zu ermitteln.

 

Der Bedarfsausweis ist für alle Gebäude Pflicht, die:

 

  • vor 1977 erbaut wurden,
  • weniger als fünf Wohneinheiten haben und
  • energetisch nicht saniert wurden.

 

Da der Bedarfsausweis eine Vor-Ort-Begehung und eine umfangreiche Analyse der Immobilie erfordert, ist er kostenintensiver als der Verbrauchsausweis. Die Kosten für einen Bedarfsausweis liegen in der Regel zwischen 300 und 500 Euro. Diese Art von Ausweis gibt potenziellen Käufern oder Mietern jedoch eine genauere Vorstellung vom energetischen Zustand des Gebäudes, da bauliche Faktoren unabhängig vom Nutzungsverhalten bewertet werden.

 

 

Ein vollständiger Energieausweis – Der Grundstein für einen erfolgreichen Hausverkauf

 

Ein gut vorbereiteter Verkaufsprozess erhöht die Chancen, potenzielle Käufer zu überzeugen. Ein Energieausweis gehört zu den Dokumenten, die für den Immobilienverkauf zwingend erforderlich sind und von Käufern angefragt werden. Mit uns an Ihrer Seite sorgen wir dafür, dass Ihr Energieausweis rechtzeitig vorliegt und der Verkauf ohne Verzögerungen abläuft.

 

 

Wer erstellt einen Energieausweis?

 

Den Verbrauchsausweis erstellt in der Regel der Energieversorger. Für den Bedarfsausweis sind verschiedene Ansprechpartner möglich. Wichtig ist: Nur zertifizierte Fachleute dürfen den Bedarfsausweis ausstellen, hier kommen z.B. Architekten, Bauingenieure, Handwerker, Schornsteinfeger, Hauseigentümer und Bauherren infrage. Wenden Sie sich am besten an einen Anbieter mit Zusatzausbildung als Energieberater.

 

Achtung: Mittlerweile existieren verschiedene Onlineportale, die Energieausweise ausstellen. Dort werden die erforderlichen Daten hochgeladen, ohne Besichtigungstermin vor Ort. Das ist zulässig, jedoch besteht hier die Gefahr für falsche Angaben, da nichts vor Ort geprüft wird.


 

Wie sieht ein Energieausweis aus?
Und wie liest man ihn?

Der Energieausweis enthält eine Farbskala, die sich wie eine Ampel liest: 

  • Der grüne Bereich zeigt einen geringen Energiebedarf, z.B. bei Niedrigenergiehäusern oder sanierten Häusern. 
  • Ältere, unsanierte Häuser befinden sich meist im roten Bereich, da sie meist einen höheren Energieverbrauch haben
  • Die Skala ist unterteilt in die Energieeffizienzklassen A+ bis H. Weiterhin enthält sie Bedarfs- und Verbrauchskennwerte von 0 bis über 250 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr.

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